das Wappen
der Stadt
Blick vom Kleinsedlitzer Berg (213.8 Meter über NN) auf Heidenau
Bundesland :
 
Sachsen
Landeshauptstadt :
 
Dresden
liegt zwischen :
 
Dresden und Pirna
Höhe über dem Meer :
 
113 Meter
höchste Erhebung über dem Meer :
 
Kleinsedlitzer Berg 213,8 Meter
Flüße :
 
Elbe und Nebenfluß Müglitz
Einwohnerzahl :
 
ca. 16600
Bürgermeister :
 
Michael Jacobs
Maskottchen :
 
Kater Schlau
     
Koordinaten des Stadtzentrums :
 
50°58'48,45" nördliche Breite
   
13°51'47,63" östliche Länge

Heidenau entstand aus den ehemaligen Bauerndörfern Mügeln, Heidenau und
Gommern, die in der Elbniederung lagen und auf den Höhen die Gemeinden Groß-
und Kleinsedlitz, Wölkau und dem damals noch existierenden Rittergut.
Mügeln wurde das erste mal 1347 urkundlich erwähnt und ist somit einer der ältesten Teile der noch jungen Stadt.

Im 14.und 15.Jahrhundert wurde die Wasserkraft des Unterlaufes der Müglitz genutzt. So entstanden einige Mahl- und Brettmühlen. Eine die noch heute zu sehen ist, ist die Drogenmühle "Mittelmühle". Sie ist 1473 das erste mal unter den Namen Beylsmühle urkundlich erwähnt worden. 1580-1602 ging sie in den Besitz des kurfürstlichen Malers Heinrich Göding und 1893 in die Hände von Christian George Otto Friedrich. Er besaß in Dresden schon eine Drogen-, Mahl- und Schneidanstalt, die er in die Heidenauer Mittelmühle verlegte. Seitdem wurde die Mühle Drogenmühle genannt, was nichts mit Drogen und Suchtmitteln zu tun hatte. Vielmehr verarbeitete man Heilpflanzen zu Salben und Tee. Heute wird sie von Familie Hammermann als Gaststätte betrieben.

 
so sah die Drogenmühle 1900 aus
Wassergraben -Mühlgraben-
an der Drogenmühle
seit einiger Zeit fließt hier kein Wasser mehr, aber man setzt alles daran, den Graben wieder
zu bewässern
aufgenommen
9.2006 von René Riedel
Der 30 jährige Krieg 1618-1648 brachte dem Gebiet neues Leid. Schwedische Kriegshorden verwüsteten 1639 auf dem Rückmarsch aus Böhmen große Teile der Wohnstätten und Stallungen. Das Dorf Meuscha wurde so sehr zerstört, daß es nie wieder aufgebaut wurde.
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erholte sich die Wirtschaft auch hier.
Die Gemeinde Großsedlitz besaß eine Bierbrauerei, die 1721 erstmalig erwähnt wurde und gegenüber befand sich die Pechhütte, in der man die Fässer für die Brauerei
pichte. Daneben befand sich die 1474 erbaute Sarische Mühle, welche 1844 nieder brannte. Heute erinnert daran nur noch ein Wasserrad und eine Gedenktafel. Das Wasser für dieses Rad wird heute noch aus dem ehemaligen Mühlteich ( Froschteich ) entnommen.
historische Aufnahme der Pechhütte
heute ist der Kunstverein Pechhütte e.V. hier beheimatet
Wasserrad und Gedenktafel
erinnern an den alten Standort der Sarischen Mühle, die
dierekt neben der Pechhütte stand.
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
Graf August Christoph von Wackerbarth kaufte 1719 das Rittergut Kleinsedlitz und weite Teile der Gegend. Er ließ das Schloss und eine Gartenanlage,-die Friedrichsburg-,
von Johann Christoph Knöffel bauen. Kurfürst Friedrich August I von Sachsen bekannt als August der Starke kaufte geheim 1723 das Gelände mit dem Schloß dem Vorgänger ab, und ließ es zu einem Lustgarten um- und ausbauen - dem heutigen Barockgarten in Heidenau Großsedlitz.
die Friedrichsburg im Jahre 1723 gezeichnet von Alexander Thiele in Großsedlitz
Mit der Eröffnung der Eisenbahnstrecke 1848 Dresden nach Pirna mit den
Haltepunkten Mügeln und Großsedlitz wurde die Industriealisierung besiegelt. Die Gemeinden Heidenau und Mügeln gründeten 1876 die Freiwillige Feuerwehr und 1890 kam auch noch die Eisenbahnlinie von Mügeln nach Geising hinzu. Es war damals eine Schmalspurbahn. In den Jahren 1934-38 wurde die Strecke auf Normalspur umgebaut und zunächst mit dampfangetriebenen, später mit dieselbetriebenen Schienenfahrzeugen befahren. Ab 1897 siedelten sich an der Elbe die Papierindustrie und an der
Eisenbahnstrecke vorwiegend der Maschinenbau und die Metallindustrie im
Allgemeinen an. Im selben Jahr eröffnete auch die Goetheschule und 5 Jahre später die Pestalozzi Schule, unser heutiges Gymnasium.
Papierfabrik Krause und Baumann AG seit 1902 in Heidenau seßhaft,
zu DDR-Zeiten war es VEB Zellstoff und Papier Heidenau und nach der Zusammenführung
der DDR und BRD nannte sie sich Dresden Papier AG / Werk Heidenau
- Zeichner und Jahr unbekannt -
nach Johann Wolfgang von Goethe wurde diese
Schule benannt und steht an der heutigen
Ernst-Thälmann-Straße
aufgenommen 9.2006 von René Riedel
1920 vereinigten sich die selbständigen Dörfer Heidenau, Mügeln und Gommern zu
einer Großgemeinde Heidenau. Großsedlitz schloß sich mit der großen Gemeinde Heidenau im Jahre 1923 zusammen und 1924 erhielt Heidenau das Stadtrecht.
Mit der Eingemeindung von Wölkau und Kleinsedlitz erreicht diese Stadt immerhin
eine Fläche von 11 km².
 
das Heidenauer Rathaus
wurde 1911 als Rathaus von Mügeln eingeweiht,
ab 1.4.1920 als Rathaus der Industriegemeinde Heidenau und wird heute für die gesamte Stadt genutzt

aufgenommen 9.2006 von René Riedel
 
 
der Brunnen am Rathaus
aufgenommen
9.2006 von René Riedel
erbaut 1894 in der Gemeinde Heidenau und als alte Schule genutzt, heute befindet sich ein
Griechisches Restaurant -das Athos- darin

aufgenommen 9.2006 von René Riedel
   
 
der Wasserturm
steht auf dem 213,8 Meter hohen Kleinsedlitzer Berg
er wurde von 1949-1951 erbaut und ist seit Inbetriebname der Talsperre Gottleuba ein technisches Denkmal
von der Höhe kann man bei gutem Wetter weit ins Land und in den Nationalpark Sächsische Schweiz schauen

aufgenommen 9.2006 von René Riedel
   
 
Skulpturenpark an der
Dresdner Straße (seit 2002)
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
Skulptur der Dresdner Bildhauerin
-Konstanze Feindt-Eißner-
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
   
 
ein weiteres Motiv
der Künstlerin
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
saniertes Fachwerkhaus
an der Dresdner Straße
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
   
 
die Max Walther Brücke
verbindet Nord und Südteil
der Stadt
über der Müglitz
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
Müglitz mündet in die Elbe
aufgenommen 9.2006 von René Riedel
   
 
Jubiläumsbrunnen eingeweiht zum Stadtfest 1997
anläßlich der 650 Jahrfeier von
Heidenau und Mügeln
aufgenommen 9.2006 von René Riedel
Sachsen Malz
die Mälzerei wurde 1991
in 8 Monaten errichtet

aufgenommen 9.2006
von René Riedel
   
 
Heidenau -Pillnitzer Straße-
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
die Drogenmühle sieht heute so aus und
steht an der Dresdner Straße

aufgenommen 9.2006 von René Riedel
   
 
oberhalb des Torbogens der Drogenmühle
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
Wappen der Drogenmühle
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
   
 
der hintere Bereich der Mühle
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
1779 erbaut
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
   
 
Dekoration
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
Wohnhaus erbaut 1538
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
   
 
die Ernst-Thälmann-Straße
ist unsere Einkaufspassage
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
Brunneneck saniert von
Mai 2004 - September 2005
und ich habe mit daran gearbeitet

aufgenommen 9.2006
von René Riedel
   
 
an dieser Stelle stand die
Sarische Mühle

aufgenommen 9.2006
von René Riedel
der Gedenkstein
aufgenommen 9.2006 von René Riedel
   
 
in diesem Gebäude befand sich die Brauerei
von Großsedlitz

aufgenommen 9.2006 von René Riedel
 
 
 
der Eingang der Parkanlage
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
die Freitreppe
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
   
 
Friedrichsschlößchen mit der
oberen Orangerie

aufgenommen 9.2006
von René Riedel
über dem Eingang
der oberen Orangerie

aufgenommen 9.2006
von René Riedel
   
 
die untere Orangerie
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
Motive im Park
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
   
 
Bildhauerkünste
aus Sandstein

aufgenommen 9.2006
von René Riedel
untere Parkanlage
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
   
 
 
Blick von Ringstraße in Richtung
Heidenau Mügeln
aufgenommen 5.2006 von René Riedel
Blick von Ringstraße in Richtung
Heidenau und Elbaue
aufgenommen 5.2006 von René Riedel
   
 
Blick von Ringstraße in Richtung
Heidenau Süd ( Papierfabrik )
aufgenommen 5.2006 von René Riedel
Blick von Ringstraße in Richtung
Heidenau Süd und Kleinsedlitzer Berg
aufgenommen 5.2006 von René Riedel
 
 
 
Altstadtpanorama von Dresden aufgenommen 9.2006 von René Riedel
   
 
das Kronentor einer von drei Eingängen des Zwingers
aufgenommen 9.2006
von René Riedel
- der Fürstenzug - ein Bild aus Kacheln
aufgenommen 9.2006 von René Riedel
   
 
Frauenkirche
in Dresden

aufgenommen
von René Riedel
- Semperoper -
erbaut 1838-1841 und benannt
nach dem Architekt Gottfried Semper

aufgenommen 9.2006 von René Riedel
Impression vom
Dresdner
Striezelmarkt

aufgenommen von
René Riedel 12.2005
   
 
Jagdschloß in Moritzburg aufgenommen 8.1998 von René Riedel
   
 
- Pirna -
das Tor zur Sächsischen Schweiz

aufgenommen 9.2006 von René Riedel
Dampfschiff -Kurort Rathen- in Rathen
aufgenommen 5.2006 von René Riedel
     
 
Schloß Weesenstein im Müglitztal
aufgenommen 9.2006 von René Riedel
- Pillnitz - das Schloß
aufgenommen 9.2006 von René Riedel
     
 
Das Elbsandsteingebirge, ein sehr schönes Wandergebiet, kann man am besten zu Fuß erkunden. Es beginnt gleich hinter Pirna, wo auch viele öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Zug zu zahlreichen Ausgangspunkten abfahren, zum Beispiel Rathen, Königstein oder Bad-Schandau. Die Wanderwege sind im besten Zustand und die Wegmarkierungen werden immer wieder erneuert. Zahlreiche Rund- und Streckenwanderungen abseits der Touristenzentren sind so möglich. Auch mit dem Auto kann man zu bestimmten Ausgangspunkten hinfahren, da es fast überall Parkplätze gibt. Das Elbsandsteingebirge ist ein Eldorado für Klettefreunde. Viele ausgezeichnete Kletterfelsen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden stehen in dieser Region zur Auswahl. Aber auch der Radsport kommt nicht zu kurz, so ist zum Beispiel der Elberadweg in Sachsen ein viel befahrener und bestens ausgebauter Weg, der sogar bis in das Nachbarland, die Tschechische Republik hinein reicht. Folgende Bilder zeigen einige Highlights, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind.
- Festung Königstein - eine der größten Sehenswürtigkeiten des Nationalparks
mit einem super Ausblick auf den Nationalpark
aufgenommen 9.2006 von René Riedel
 
der große Aufgang zur Festung
aufgenommen 9.2006 von René Riedel
Friedrichsburg auf der
Festung Königstein

aufgenommen von
René Riedel 5.2006
 
der Lilienstein
aufgenommen 9.2006 von René Riedel
Hohnstein mit ihrer Burg
aufgenommen 9.2006 von René Riedel
 
Blick über den Amselsee
in Rathen auf die Lokomotive

aufgenommen von
René Riedel 6.2006
die Bastei - Basteibrücke - liegt oberhalb zwischen Wehlen und Rathen
aufgenommen 11.11.2006 von René Riedel
 
der Aussichtspunkt auf der Bastei
aufgenommen 11.11.2006 von René Riedel
auch das passiert
Felsabgang bei Rathen
- der Frost -

aufgenommen von
René Riedel
am 11.11.2006
 

Das war ein kleiner Rundblick über meine Heimatstadt Heidenau und dem schönen Umland, in dem ich lebe. Vielleicht zieht es Euch ja mal als Urlauber in diese Gegend,
es lohnt sich auf jeden Fall. Diese Region hat viel zu bieten.

Beste Grüße aus Heidenau
René Riedel

 
Karter Schlau
das
Maskottchen
von Heidenau
auf modernem
Gefährt

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